Schon die Generalprobe am Freitag der vorvergangenen Woche vermochte zahlreiche Neugierige anzulocken. Mit der
Premiere tags darauf war dann endgültig der Startschuss zur heurigen Kulturwoche in der Pfarre Königin des Friedens in der Quellenstraße 197 erfolgt. Mit einem Konzert von OstInTranslation zur Wochenmitte, einem Kabarettabend am Freitag und der „Missa conatus Primi in G“ in der 10 Uhr Messe am Sonntag, fand das vielfältige Programm seine Fortsetzung und ging schließlich mit der letzten von vier restlos ausverkauften Vorstellungen, der Nestroy- Posse „Die Papiere des Teufels“, am vergangenen Sonntagabend zu Ende. Den Zuspätkommenden blieb zuweilen nur mehr der Blick in den Flatscreen, den man vor dem Eingang zum Saal angebracht hatte. Die eine oder andere Schweißperle im Gesicht unserer Regisseurin verriet uns SchauspielerInnen zwischendurch sehr wohl, dass es da und dort Hoppalas gegeben haben musste. Im Vordergrund aber stand der Unterhaltungswert für unsere Gäste, die Ihr Kommen aber nicht zu bereuen hatten, wie uns zahlreiche positive Rückmeldungen versicherten.
An dieser Stelle erschiene es nun vielleicht sogar angebracht, einzelne Mitwirkende hervorzuheben, vor allem jene, die im Hintergrund unermüdlich wirkten und werkten, und ohne deren tatkräftige Unterstützung all dies wohl kaum umsetzbar gewesen wäre. Doch nehme ich davon Abstand, um jene besondere Erfahrung hervorzuheben, die ich wohl mit manch anderen teilen kann, dass nämlich auch dort, wo keine hierarchischen Strukturen wirken und wo es, um Leistung abzurufen, keiner monetären Anreize bedarf, möglich sein kann, Bemerkenswertes zustande zu bringen.
Ein Klick auf den Teufelskopf geleitet schließlich zu einigen ausgewählten Bildern, die den einen Rückblick sein möge, den anderen, die keine Gelegenheit hatten zu kommen, Einblicke in das Stück gewähren möge.